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Bezirk Bruck an der Leitha · Niederösterreich

Pflege zu Hause in Schwechat: Seniorenzentrum, Betreuung und Förderungen

24H-BETREUUNG & PFLEGE ZU HAUSESchwechatARACare · Bezirk Bruck an der Leitha

Wer in Schwechat alt geworden ist, kennt die Wege zwischen Hauptplatz, Rannersdorf und Mannswörth oft seit Jahrzehnten. Wenn diese Wege mühsam werden, wollen die meisten trotzdem in der eigenen Wohnung bleiben. Pflege zu Hause in Schwechat lässt sich gut planen, weil die Stadt selbst einiges anbietet. ARACare ergänzt diese Angebote mit 24-Stunden-Betreuung, stundenweiser Hilfe und diplomierter Pflege.

Schwechat in Zahlen

Laut Gemeindestatistik des Landes Niederösterreich wohnen 2026 in Schwechat 21.471 Menschen. Gut 5.000 von ihnen sind 60 Jahre oder älter. Die Stadt gehört zum Bezirk Bruck an der Leitha und liegt direkt an der Wiener Stadtgrenze, was für viele Familien praktisch ist: Kinder, die in Wien arbeiten, sind schnell bei den Eltern.

Was die Stadtgemeinde selbst anbietet

Zentrale Anlaufstelle ist das Seniorenzentrum in der Altkettenhoferstraße 5. Es ist kein NÖ Landespflegeheim, sondern eine Einrichtung der Stadt, und es bietet mehr, als der Name vermuten lässt:

  • Tageszentrum: 30 Plätze, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, mit Gemeinschaft, Bewegung, Gedächtnistraining, Mahlzeiten und Transport innerhalb von Schwechat. Für die Teilnahme ist kein Hauptwohnsitz in Schwechat nötig.
  • Pflegestation: 22 Plätze, die auch für Kurzzeitpflege genutzt werden können.
  • Entlastungsaufenthalte: bis zu fünf Wochen im Jahr in einem Pflegebett oder einer möblierten Wohnung, damit pflegende Angehörige Luft bekommen.
  • Essen auf Rädern: Die Mahlzeiten werden im Seniorenzentrum frisch gekocht und zugestellt.
  • Sozialberatung: Die Sozialarbeiterin des Hauses berät zu Pflegegeld, Betreuung zu Hause und Förderungen.

Für die Wohnungen und die Pflegestation gelten Bedingungen, unter anderem ein Mindestalter von 60 Jahren und zwei Jahre Hauptwohnsitz in Schwechat. Die Stadt nennt auf ihrer Seite "Betreuung zuhause" außerdem mobile Dienste wie die Caritas Sozialstation, das Hilfswerk, die Volkshilfe und das Rote Kreuz.

Unterwegs mit dem Anruf-Sammeltaxi

Seniorinnen und Senioren mit Ausweis können das Anruf-Sammeltaxi täglich von 5:15 bis 0:15 Uhr nutzen, unabhängig von Zone und Wochentag. Eine Fahrt kostet ermäßigt € 3,50. Sie bestellen mindestens 30 Minuten vorher unter 01 707 36 36 und sagen dazu, wenn ein Rollator oder Rollstuhl mitfährt.

Wo ARACare die Lücken schließt

Das Tageszentrum deckt die Wochentage tagsüber ab. Morgens, abends, in der Nacht und am Wochenende bleibt die Familie aber oft allein mit der Verantwortung. Genau dort setzen wir an, und zwar so viel oder so wenig, wie Ihr Angehöriger gerade braucht:

  • Mit stundenweiser Betreuung um € 49,00 pro Stunde, ohne Vermittlungsgebühr, für Morgenroutine, Einkauf, Arztbesuche oder den Nachmittag nach dem Tageszentrum.
  • Mit einer 24-Stunden-Betreuung, wenn jemand auch in der Nacht nicht mehr allein sein kann, etwa bei Sturzgefahr oder fortschreitender Demenz.
  • Mit diplomierter Pflege für medizinische Aufgaben wie Katheter, Stomaversorgung, Sondennahrung oder Palliativpflege.

Nach einer Operation kann auch Physiotherapie oder Logopädie zu Hause sinnvoll sein, damit der Weg in eine Praxis wegfällt.

Pflegegeld und Förderungen in wenigen Sätzen

Das Pflegegeld des Bundes liegt 2026 je nach Stufe zwischen € 206,20 und € 2.214,80 im Monat, in Stufe 3 sind es € 592,60. Beantragt wird es bei der Stelle, die die Pension auszahlt, für die meisten ist das die Pensionsversicherungsanstalt.

Wer eine 24-Stunden-Betreuung mit selbstständigen Betreuungskräften hat, kann ab Pflegestufe 3 eine Förderung des Bundes von bis zu € 800 im Monat bekommen. Entscheidend ist das Einkommen, die Grenze liegt bei € 2.500 netto im Monat, das Vermögen spielt keine Rolle. Der Antrag geht an das Sozialministeriumservice, Landesstelle Niederösterreich. Zusätzlich gibt das Land mit dem NÖ Pflege- und Betreuungsscheck € 1.000 pro Jahr, ab Stufe 3 oder bei ärztlich bestätigter Demenz schon ab Stufe 1. Vor diesem Antrag ist eine Beratung vorgeschrieben, und er muss jedes Jahr neu gestellt werden. Bei den Formularen helfen wir Ihnen gern.

Was kostet die Betreuung bei ARACare?

Bei der 24-Stunden-Betreuung zahlen Sie die ARACare Servicepauschale von € 365,– netto zuzüglich 20 % USt. pro Monat und das Honorar der Personenbetreuerinnen ab € 80,– pro Tag, je nach Pflegestufe und Aufwand. Einmalig fällt eine Vermittlungsgebühr von € 498,– netto an. Für Niederösterreich kommen Fahrtkosten von € 50,– pro angefangener Woche dazu. Diplomierte Pflege kostet € 110,00 für die erste und € 100,00 für jede weitere Stunde. Die Einzelheiten stehen auf der Seite ARACare Service.

Vom ersten Anruf bis zum Start

  1. Kontakt: Sie erreichen uns per WhatsApp, Telefon oder über das Kontaktformular. Das Erstgespräch kostet nichts.
  2. Situation klären: Wir fragen nach Pflegestufe, Tagesablauf und danach, welche Angebote der Stadt Ihr Angehöriger schon nutzt.
  3. Plan erstellen: Gemeinsam überlegen wir, ob stundenweise Hilfe reicht oder eine Betreuung rund um die Uhr nötig ist.
  4. Begleitung: Auch nach dem Start bleiben wir Ansprechpartner, kümmern uns um die Wechsel der Betreuungskräfte und unterstützen bei Förderanträgen.

ARACare ist in Schwechat und im übrigen Niederösterreich tätig, einen Überblick finden Sie unter Pflege in Niederösterreich. Schreiben Sie uns per WhatsApp oder rufen Sie an unter +43 676 906 42 00, Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.

Häufige Fragen zu Pflege und Betreuung in Schwechat

Lässt sich das Tageszentrum im Seniorenzentrum Schwechat mit einer Betreuung zu Hause kombinieren?

Ja. Das Tageszentrum ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Für die Zeit davor und danach, für Abende und Wochenenden kann ARACare stundenweise Betreuung organisieren. Reicht das nicht mehr aus, ist auch eine 24-Stunden-Betreuung möglich.

Was ist der Unterschied zwischen der Pflegestation im Seniorenzentrum und einer 24-Stunden-Betreuung?

Auf der Pflegestation zieht Ihr Angehöriger in das Seniorenzentrum. Bei der 24-Stunden-Betreuung bleibt er in der eigenen Wohnung, und eine Personenbetreuerin wohnt mit im Haushalt. Für die Pflegestation verlangt die Stadt unter anderem zwei Jahre Hauptwohnsitz in Schwechat.

Welche Entlastung gibt es in Schwechat, wenn pflegende Angehörige selbst eine Pause brauchen?

Das Seniorenzentrum bietet Entlastungsaufenthalte von bis zu fünf Wochen im Jahr an. Wer lieber zu Hause bleiben möchte, kann für diese Zeit stundenweise Betreuung oder eine 24-Stunden-Betreuung über ARACare nutzen.

Kann man mit dem Anruf-Sammeltaxi in Schwechat auch mit Rollator fahren?

Ja. Sagen Sie bei der Bestellung unter 01 707 36 36 dazu, dass ein Rollator oder Rollstuhl mitkommt. Bestellen Sie mindestens 30 Minuten vor der gewünschten Abfahrt.

Quellen

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